Paternkofel

Paternkofel, 2744 m • De Luca-Innerkofler-Steig

 Technische Details:Interessanter Anstieg auf altem Kriegsweg. Der untere Teil verläuft durch einen steilen, finsteren Stollen, der „Galleria Paterno“ (Stirnlampe!), der restliche Anstieg ist zum Großteil mit Stahlseil gesichert, wobei einige exponierte Stellen, besonders im Gipfelbereich, ungesichert zu überwinden sind.
Detailstrecken am Klettersteig: 
70% STAHLSEIL 10% EXPONIERTER PFAD 20 %TUNNEL
 Gesamter Aufstieg:525 Hm, 2 ½ – 3 Std.
 Zustieg:235 Hm, 1 ¼ – 1 ½ Std.
 Klettersteig:290 Hm, 1 ¼ – 1 ½ Std.
 Abstieg:Vom Gipfel zurück über den Aufstiegsweg bis in die Gamsscharte. Von dort durch die Südost-Rinne absteigen, (zum Teil verblasste, rote Markierungsdreiecke) und über den alten Kriegsweg zurück zum Paternsattel. Der Weg ist nur teilweise gesichert, unschwierig, aber ausgesetzt und verlangt absolute Trittsicherheit. 1 – 1 ¼ Std. bis zum Paternsattel.
 Zeitbedarf insgesamt:3 ½ – 4 ¼ Std.
 Schwierigkeitsgrad:1
 Anfahrt:Von Toblach im Pustertal oder von Cortina d'Ampezzo nach Misurina und auf der Mautstraße zum Rifugio Auronzo.
 Ausgangspunkt:Rifugio Auronzo, 2320 m, geöffnet von Anfang Juni bis Ende September
 Zugang:Auf dem breiten Schotterweg zum Paternsattel, weiter zur Drei-Zinnen-Hütte, 2405 m, geöffnet von Anfang Juni bis Ende September. Von der Hütte auf gutem Weg in wenigen Minuten zum Stolleneingang der „Galleria Paterna“
 Ausrichtung:Nord und Ost
 Beste Jahreszeit:Ende Juni bis Mitte, Ende September. An schönen Herbsttagen ohne Niederschlag auch ohne Probleme länger möglich.
Routen-Info:Abwechslungsreicher Klettersteig, der im unteren Teil die Stollenanlage des Ersten Weltkrieges als Zustieg verwendet (Stirnlampe!). Achtung, nach strengen Wintermonaten früh in der Saison oft noch Eis im Stollen. Ab der Gamsscharte kurzer Steilaufschwung, der zur Gänze mit Stahlseilen gesichert ist. Der Abstieg in den Paternsattel erfordert absolute Trittsicherheit, da einige sehr ausgesetzte Stellen (Steig) ohne Stahlseilsicherung zu meistern sind.
CharakteristikEmpfehlenswerte Gipfelüberschreitung auf den Spuren des Ersten Weltkrieges. Ideale Tagestour in spektakulärer Umgebung. Bergerfahrung und Trittsicherheit, vor allem im Abstieg ist ein Muss. Früh in der Saison kann der Bergsteiger in den Stollenanlagen auf Resteis treffen, was im ungünstigsten Falle eine Begehung des Klettersteiges unmöglich machen kann.