Emilio Comici

Emilio Comici (Triest, 21 Februar 1901 – Wolkenstein (Gröden), 19 Oktober 1940) er war ein Italienischer Bergsteiger und Höhlenkundler. Er bestieg viele Gipfel der Ostalpen, im Großteil in den Dolomiten (er eröffnete ca. 200 neue Kletterrouten) und in den Julischen Alpen.

In den 30iger und 40iger vertretete er mit anderen Alpinisten ( bei denen Riccardo Cassin, Raffaele Carlesso, Avise Andrich) die Italienische Antwort auf die wichtigen Beziehungen zu den Deutschen Alpinisten der Epoche des "Sechsten Grages" ( zu dieser Zeit die schwierigste erzwinget Route)
 
Emilio Leonardo Comici gel. am 21 Februar 1901 Sohn von Antonio und di Regina Cartago.
Nach einem aktivem Alpinisten Jahrzehnt (1918 – 1927) widmete er sich der Triester Tradizion der Höhlenforschung (Napoleone Cozzi, Julius Kugy) und machte seine ersten Erfahrungen in der nähe der Julischen Alpen.

Im Jahr 1932 beschloss er sich ganz auf die Berge zu widmen und zog nach Misurina, wo er als Bergführer arbeitete. Anschließend (1939) ging er nach Wolkenstein (Gröden) wo er zum Präfektur Commisar erwählt wurde.
 
Er starb an einen banalen Unfall (Er wollte ein Seil zur Haltbarkeit testen und es riss)
wo er sich Über eine Scharte im Klettergarten im Langental rauslehnte. Für lange Zeit wurde die Unfallursache von den Faschistischen Behörden nicht erwähnt, um keinen Schatten auf die herausragende Figur des Comedians zu werfen. 
Die Zsigmondy-Comici Hütte auf 2.224 m Meereshöhe.

Neben seiner Geschiklichen Kletterkünste, erinnert und wurde er auch als ästhetisches Konzept der Kletterei zu dieser Zeit wahrgenommen. Er äußerte sich als sehr Harmonischer Kletterer,
Wie er auch im Buch "Alpinismo eroico" beschrieben wurde.
In Val Rosandra steht ein Gedenkstein für Emilio Comici. 
 
Es Wurden Die Comic Hütte in Piz Sella - Plan de Gralba zu Füssen des Lankofels, die Zsigmondy-Comici Hütte unterhalb des 12er Kofels in der Gemeinde Sexten un ein Gedenkstein in Val Rosandra in Triest.

 
Die wichtigsten Esrtbesteigungen von Emilio Comici

Riofreddo Gipfel, Nordroute, 8 August 1928 mit G. Fabian.
Die drei Schwestern der Gruppe vom Sorapiss, Nord-West Wand von der mittleren Schwester am 27 August 1929 mit G. Fabian. Die Route wurde als erste Italienische Bezeigung des Sechsten Grades in den Dolomiten anerkannt.
Civetta Spitze, Nord-West Wand am 4 und 5 August 1931 mit G. Benedetti.
Große Zinne,  Nord-Wand am 13-14 August 1933 mit G. und  A. Dimai. Am 2 September 1937 absolvierte er die Alleinbesteigung.
Kleine Zinne, Sud-Est Kante (Gelbe Kante) am 8 Sebtemer 1933 mit M. Varale und R. Zanutti.
 
Bibliographie

Emilio Comici Alpinismo Eroico Ed. Hoepli 1942 e 1950, Ed. Vivalda 1995.
Severino Casara L‘ Arte di arrampicare di Emilio Comici Ed. Hoepli 1957.
Severino Casara Arrampicate libere Ed. Corticelli 1944, Ed. Hoepli 1950.
Spiro Dalla Porta Xydias, Se tu vens... cento anni di alpinismo triestino, Ed. Lint Trieste 1985
Dario Gasparro, La Val Rosandra e l‘ambiente circostante, ed. Lint Trieste 2008